Positionnement‌ ‌face‌ ‌à‌ ‌la‌ ‌continuité‌ ‌de‌ ‌la‌ ‌fermeture‌ ‌des‌ ‌écoles‌ en‌ ‌partie‌ ‌sur‌ ‌Berlin‌

Nous nous positionnons pour la ré ouverture des écoles dans un format plus vivable, plus rationnel et plus raisonnable pour toutes et tous. 

Le sénat de Berlin a décidé en instance le lundi 17 mai de continuer dans le même mode (pour les écoliers), à savoir 30 % du régime normal. Or le taux d’incidence sur Berlin a considérablement baissé et qui plus est, il n’a jamais été prouvé que l’école était un lieu ultra privilégié pour la propagation du virus. 

 Nous sommes pour les mesures barrières (masques, utilisation de désinfectant et lavage des mains très fréquent) ; nous sommes pour les auto tests deux fois par semaine. 

Et nous sommes pour la réouverture des écoles dans un mode plus viable : plus d’heures de cours pour nos enfants, plus d’apprentissage et de contacts sociaux et culturels. 

L’argument du manque de personnel ne devrait plus être valable si les groupes d’apprentissage sont réunis. En outre, la plupart des enseignants ont reçu au moins la première dose de vaccination à ce jour. Il n’est pas possible que presque tout soit réouvert et que seul le droit à l’éducation soit mis en arrière-plan.

Pour cela : nous signons la pétition ci-dessous : 

https://www.openpetition.de/petition/online/100-schule-bei-niedriger-inzidenz


Liebe Eltern, 

hier eine uns alle betreffende Petition gegen die aktuelle Senatsentscheidung, den reduzierten Corona Schulbetrieb bis zu den Sommerferien fortzuführen:  

  1. “Am 14. Mai hat die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berliner Eltern informiert, dass die Schulen trotz sinkender COVID-19-Inzidenzen vor den Sommerferien nicht in den Regelbetrieb zurückkehren.
  2. Diese Entscheidung überrascht uns sehr. Die Inzidenzwerte sinken, Restaurants und Biergarten öffnen, Lehrerinnen und Lehrer sind/werden geimpft – aber die Schülerinnen und Schüler müssen weiterhin zum Teil zu Hause bleiben.
  3. Besonders irritierend ist der Grund, den die Bildungsverwaltung anführt. Ziel sei es, „eine zusätzliche Belastung der Schulen zu vermeiden”. Nur: Die „Belastung der Schulen” verschwindet nicht. Sie wird lediglich von den Schulen auf Kinder und Eltern übertragen.
  4. Jede Mahlzeit, die die Schulen nicht kochen – für einige Kinder die einzige warme Mahlzeit am Tag, kochen die Eltern. Jede Aufgabe, die die Lehrerinnen und Lehrer nicht erklären, erklären (nicht geschulte) Eltern. Stoff, den die Kinder jetzt nicht lernen, müssen sie später nachholen. Das Schlimmste ist dabei: Nicht alles können Eltern kompensieren. Einiges – die sozialen Interaktionen mit Gleichaltrigen, die Freundschaften – geht für immer verloren.
  5. Der normale Schulbetrieb ist keine Belastung für die Schulen. Der normale Schulbetrieb ist Aufgabe der Schulen. Nur wenn es wirklich nicht anders geht, kann man ihn reduzieren. Kinder brauchen 100% Schule.
  6. Deshalb fordern wir den Senat für Bildung, Jugend und Familie dazu auf, noch vor dem Sommer parallel zu den sinkenden Inzidenzwerten zum normalen Schulbetrieb zurückzukehren.”

https://www.openpetition.de/petition/online/100-schule-bei-niedriger-inzidenz